Gewerbler Ausflug 2019

Gewerblerausflug zur IWC Schaffhausen

Am letzten Septembertag fuhren über Mittag rund 38 Gewerbetreibende aus Pfäffikon mit dem Car nach Schaffhausen um die Uhrenmanufaktur IWC zu besichtigen.

gs. Nach dem Mittag erreichte die Reisegruppe das eindrückliche Gebäude der IWC - am malerischen Rhein zwischen der Rhybadi und der Münsterkirche und dem Kloster zu Allerheiligen - in der Altstadt gelegen. Das Gebäude aus der Gründerzeit steht noch. Links und rechts wurden zwei gläserne, moderne Bauten errichtet. Im Auditorium wurde uns die Firmengeschichte erzählt. Wir erfuhren, dass der Gründer F.A.Jones (amerikanischer Uhrenmacherpionier) hiess. Im Jahre1868 stellte er im damaligen Billiglohnland Schweiz Uhrwerke von höchster Qualität her. Ein Jahr später erfolgte bereits die erste von mehreren Übernahmen. Die heutige IWC (International Watch Company) gehört seit dem Jahr 2000 zum Luxusgüterkonzern Richemont in Genf. IWC ist aber nach wie vor die einzige Uhrenmacher-Manufaktur in der Deutschschweiz und bildet ihre Uhrenmacher selber aus. Beeindruckend ist die Tatsache, dass der hervorragende Uhrenmacher - Kurt Klaus, heute 86jährig – in den 80er Jahren den ewigen Kalender mit nur einem Knopf bedienbar machte. Diese einzigartige Erfindung zeugt von höchster Uhrmacherkunst! Danach folgte ein Rundgang durch die Manufaktur, wo wir – in weissen Schürzen und mit blauen Schuhüberzügen gehüllt – in der Reparaturabteilung einem Uhrmacher über die Schulter schauen durften. Die Teilchen für die Uhrwerke sind so filigran und winzig klein. Es erfordert höchste Feinmotorik und Geduld, um das Uhrwerk zu demontieren und wieder zusammenzusetzen. Doch nur so kann ein Kostenvoranschlag für eine Reparatur erstellt werden. Beeindruckt spazierten wir weiter zum Uhrenmuseum, welches 2007 eingerichtet wurde. Nach zwei Stunden Führung wurden wir mit einer Tasche mit Katalog verabschiedet. Nach dem spannenden Teil folgte der gemütliche und gesellige Abschluss im Ristorante la Piazza in Schaffhausens schöner Altstadt. Die Gewerbler tauschten sich rege aus und so ging ein schöner Tag langsam dem Ende entgegen.