105. Ordentliche Generalversammlung
105. ordentliche Generalversammlung des Gewerbevereins Pfäffikon
Ein neues Vereinsjahr mit zahlreichen Aktivitäten
Am Dienstag, 29. April lud der Gewerbeverein Pfäffikon (GVP) zur Generalversammlung ins Nova in Pfäffikon ein. Der sehr aktive Verein freut sich, dass die Tavolata 2024 ein grosses Echo sogar über die Dorfgrenzen hinaus fand und fasst dieses «Fest für alle Sinne» auch in diesem Jahr ins Auge. Leider findet sich für den beliebten Flohmarkt jedoch niemand mehr, der oder die ihn organisiert und so fand er wohl 2024 zum letzten Mal statt.
Annaliesa Ernst. Präsident Werner Hotz eröffnete die Veranstaltung und führte zügig durch den Abend. 82 Stimmberechtigte wurden gezählt, anwesend waren 95 Personen. Der Verein umfasst aktuell 175 Aktiv- und 5 Passivmitglieder. Das letztjährige Protokoll wurde mit Applaus angenommen. Im Verlauf des vergangenen Jahres kamen erfreulicherweise 14 Neumitglieder dazu, es gab jedoch auch 10 Austritte und 2 Ausschlüsse. Der Vereinspräsident betonte, dass Neumitglieder ausgesprochen erwünscht und willkommen sind. Einige der Neuen stellten sich der Versammlung kurz vor.
Der Jahresrückblick zeigte ein aktives Vereinsjahr, das mit einer Umfrage an der letzten GV bezüglich der Zufriedenheit der Mitglieder mit dem Verein startete. Rund die Hälfte von ihnen gaben eine Rückmeldung und alle waren voll des Lobes. Es folgte ein Business Forum in der Boutique Manila, der Gwerbler Grill, und dann die Tavolata, die bei prächtigstem Wetter stattfinden konnte und für grosse Begeisterung sorgte. Im September konnte man dann zum letzten Mal über den Flohmarkt schlendern, da sich trotz intensiver Suche keine Nachfolgerin für Mirjam Gubler finden liess. Die Adventstürli im Dezember wurden mit dem Verkehrsverein zusammen durchgeführt. Weitere Aktivitäten waren das Betreiben des Pfäffiker Talers, die Mitarbeit im Bezirksgewerbeverein, der ständige Kontakt mit den Gemeindebehörden, die Mitarbeit in der Arbeitsgruppe «Belebung Zentrum» und die Unterstützung des Lehrlingswettbewerbs.
Bezüglich der Finanzen übernahm Urs Mühlemann (Metreuhand) das Wort. Er stellte die Jahresrechnung vor und meldete, sie schliesse mit einem Defizit von 5500 Franken ab und sei von den Revisoren geprüft. Die Rechnung wurde ohne Gegenstimme angenommen wie auch das Budget 2025. Die Mitgliederbeiträge werden in gleicher Höhe belassen. Die durch den Rücktritt von Mirjam Gubler entstandene Lücke im Vorstand wird künftig Arber Asani (AW Bautechnik GmbH) ausfüllen, er übernimmt das neu geschaffene Ressort Lehrlingswesen.
Pfäffiker Mäss, wie weiter?
Im Frühling 2024 war man noch guten Mutes, es stellte sich aber schnell heraus, dass für die Messe nicht genügend Ausstellungsfläche verkauft werden konnte. Das finanzielle Risiko wäre zu gross gewesen, und so erfolgte im Sommer dann die Absage. Viele Stimmen sprachen sich für eine neue Form aus. Als nächster Schritt wird deshalb eine Arbeitsgruppe aus interessierten Mitgliedern zusammengestellt, um im Frühling 2028 ein Pilotprojekt durchzuführen.
Viel los im kommenden Vereinsjahr
Ein abwechslungsreiches Jahr erwartet die Gewerbetreibenden mit einer Exkursion am Pfäffikersee, begleitet von einem Ranger. Darauf folgt der Gwerblergrill. Mit Feuer und Flamme aufgetischt wird an der Tavolata, die dies Jahr kein Verschiebedatum mehr hat, sondern am 27. und am 28. August 2025 durchgeführt wird, wenn möglich auf der Seestrasse und bei schlechtem Wetter auf der gedeckten Fabrikstrasse von Huber und Suhner. Dann wird es ein Businessforum geben, eine Gewerblerreise und schliesslich den Weihnachtsmarkt mit den Adventsfenstern. Am 11. Dezember wird im Adventsdörfli bei einem Apéro angestossen.
Drei Referate zum Schluss
Antonia Giesbrecht, Präsidentin des neu gegründeten Vereins «Advent in Pfäffikon» erläuterte das Konzept. Das Adventsdörfli wird vom 22. November bis 14. Dezember jeweils von Donnerstag bis Sonntag geöffnet sein, es wird mehr Begegnungszonen geben und für mehr Windschutz gesorgt sein. Viele Stände sind schon vermietet. Adventsfenster und Weihnachtsmarkt bleiben gleich. Neu sind ein Glühweinplausch am 29. November und Closing Aktivitäten am 13./14. Dezember vorgesehen. Auch hier erfolgte ein Aufruf, sich aktiv einzubringen.
Andreas Zumbühl, Geschäftsführer der Palme, stellte ein Bligg-Konzert im Chesselhuus am 27.09.2025 in Aussicht, bei dem Spenden für das neue Gebäude gesammelt werden. Eine Rieseninvestition, bei der der eine oder andere Betrag noch offen sei.
Gemeindepräsident Marco Hirzel erläuterte schliesslich noch die Situation rund um den Zusammenschluss mit Wildberg. Er betonte, dass Wildberg finanziell sehr gut aufgestellt sei und für Pfäffikon kein finanzieller Nachteil entstehe. Er stellte fest, dass die Auflagen von Bund und Kanton immer komplexer werden und es von Vorteil sei, eine möglichst kompetente Gemeindeverwaltung zu haben, um besser gegenüber Bern und Zürich agieren zu können. Auch eine künftige Zusammenarbeit im funktionalen Raum mit Fehraltorf, Russikon und Hittnau werde geprüft. Er ist sicher, dass bald von grösseren Fusionen gesprochen werden wird.
Im Garten des Nova wurde unterdessen das Essen serviert und bei bester Stimmung an den Tischen noch weiterdiskutiert.